Maiporter Z130 Story

Als wir 2000 unseren ersten Fahrrad-Boxtrailer hatten, haben wir schnell festgestellt, dass es mit ihm im Unterschied zu unseren bisherigen Fahrradanhängern auch mit normalem Gepäck praktisch war, ihn dabei zu haben, denn wenn wir geparkt hatten, konnten wir unsere Sachen vor Wetter und Diebstahl geschützt in seiner abschließbaren Box zurücklassen. Dabei toppten wir jedes Auto, denn im Unterschied zu diesem parkten wir immer nah dran und hatten unterwegs so jederzeit ein Schließfach für unsere persönlichen Dinge in nächster Nähe. Ein Komfort, den man, wenn man ihn einmal zu schätzen gelernt hat, nie mehr missen möchte.

 

Also nahmen wir unseren Boxtrailer fortan fast immer mit, womit unsere Fahrräder auch endlich eine alltagstaugliche Zuladung erhielten. Beim Gepäck waren wir nicht mehr gezwungen, auf das sprichwörtliche Gramm zu achten, so entfiel zum Beispiel der allmorgendliche, bange Blick auf die Wettervorhersage, denn Regen- und Wechselkleidung fiel im Boxtrailer gar nicht auf und konnte auch, wenn wir geparkt hatten, bequem dort verbleiben. Verpflegung für den Tag ließ sich viel einfacher stehend in einer Extratasche als in Rucksack oder Radtasche transportieren und der Rucksack natürlich viel bequemer im Boxtrailer als auf dem Rücken. Damals gab es ja noch keine Pedelecs, aber der Gewinn an Komfort und Flexibilität durch den Boxtrailer machte dessen Zusatzgewicht auf den kurzen Strecken in der Stadt mehr als wett. Trotzdem waren natürlich dankbar, dass wir ihn für schnelle Besorgungen zwischendurch oder längere Touren mit wenig Gepäck gelegentlich auch zu Hause lassen konnten. 

 

Eigentlich perfekt! Doch warum wurden Fahrradanhänger mit abschließbarer Box dann nur von so wenig Menschen genutzt?

 

Wir kannten die Antwort, die feste Box als Fahrradanhänger hatte auch handfeste Nachteile: Besonders mit wenig Beladung machte sie sich beim Überfahren von Fahrbahnunebenheiten durch Bollergeräusche auf sich aufmerksam. Auch konnte Ladung lautstark von innen gegen das Alumiumblech der Box klappern, was uns dazu zwang, anzuhalten und umzulagern. Das passierte sogar relativ oft, denn was da klapperte, waren meist Schnallen, Reißverschlüsse und Knöpfe von Ladungsstücken wie Rucksäcken, Jacken und Taschen. Also alles Dinge, von denen man zumindest eines davon eigentlich immer dabei hat.

 

Die Oberflächen der Box, die zu Beginn noch edel spiegelten, waren sehr empfindlich gegen Kratzer und Flecken und sahen schon nach kurzer Zeit eher traurig aus. Und schlussendlich war der Schutz gegen Aufbruch der an Alu-Leichtbauboxen üblichen Spannverschlüsse eher mentaler als realer Natur. Dabei war der Schutz seiner Beladung vor Diebstahl der eigentliche Daseinszweck eines Fahrrad-Boxtrailers.

 

Aus diesen Erfahrungen heraus entstand die Idee für den ersten Fahrrad-Boxtrailer, der nicht nur der gelegentlichen, sondern auch der alltäglichen Nutzung genügte. Der während der Fahrt nicht klapperte oder bollerte, ganz egal mit welcher Beladung. Der einen vernünftigen Einbruchschutz bietet und zudem eine so hohe Material- und Verarbeitungs-Qualität, dass er auch nach Jahren noch jeden Tag und mit bleibender Begeisterung genutzt werden möchte:

 

 

Der Maiporter Z130!

Maiporter: Radfahren 2.0